Fotografie

Bildgestaltung

Ein technisch perfektes Foto ist ein Anfang aber noch lange kein Bild, welches die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zieht und ihn eine zeitlang zum Betrachtet verleitet.
Bei der technischen Perfektion hilft einem die Kameraelektronik mit Autofokus, Belichtungsautomatik und anderen Hilfsmitteln weiter, aber bei der Bildgestaltung muss man selbst wissen, was gut aussieht und was nicht.
Man kann Bildgestaltung lernen, auch als Autodidakt. Dazu muss man aber etwas Zeit investieren und sich mit Fotos auseinander setzen, d.h. sich Fotos anschauen und analysieren warum ein Foto ansprechenden ist und ein anderes nicht.
Die gleiche Vorgehensweise versucht man dann auch an den eigenen Fotos anzuwenden um sich selbst verbessern zu können. Dies bedeutet, man fotografiert ein Motiv immer wieder und analysiert daheim die Fotos, um beim nächsten Mal wieder etwas verbessern zu können.
Warum man bestimmte Bilder als interessanter und andere als weniger interessant empfindet kann man auf bestimmte Gestaltungsmerkmale zurückführen. Dazu zählen geometrische Eigenschaften, Schärfe, Farben und Kontraste.
Was ein harmonisches Bild ausmacht, welches den Blick des Betrachters fesselt und ihn leitet kann man analysieren. Das daraus gewonnene wissen kann man nutzen, um Bilder interessanter zu komponieren.
Die daraus abgeleiteten Gestaltungshinweise sollte man aber nicht als feste Regeln verstehen, sondern nur als Anregungen, die man in einige Bilder einfließen lassen kann. Oft sind es nämlich auch die Abweichungen von der Regel, welche ein Bild interessant machen.

Dynamik


Ein Foto ohne Motiv ist eine leere Fläche, welche als solche schon eine Dynamik enthält. Durch die reine Anordnung des Motivs und dessen Richtung kann die Dynamik des Fotos beeinflussen.
Dynamik ...


Fotografie auf www.puchner.org | Kontakt | letzte Änderung: 2009-02-22 | nach oben