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Hotpixel

Bei Nachtaufnahmen kann es zu einem unschönen Nebeneffekt kommen, den so genannten Hotpixeln. Erklärung zur Ursache unter Hotpixel
Sinnvoll ist es natürlich, dieses zu verhindern. Manchmal geht das aber nicht. Um es nachträglich zu entfernen gibt es mehrere Möglichkeiten:

manuell

Wenn es sich nur um ein paar wenige Punkte handelt, kann man diese ganz einfach mit einem Bildbearbeitungs-Programm entfernen.
Entweder mit "Verwischen", in dem man neben jedem Punkt ansetzt und die Farbe unter dem Werkzeug über den Punkt schmiert. Das ganze geht am besten, wenn keine Farbverläufe um den Punkt herum sind, z.B. bei einem schwarzen Nachhimmel. Bei Farbverläufen sollte man immer senkrecht zum Verlauf wischen.
Umso kleiner das Werkzeug ist, umso weniger fällt diese Aktion auf.
Neben dem Verwischen kann man natürlich auf einfach über den Punkt malen. Dazu nimmt man mit der Pipette eine Farbe in der nächsten Nachbarschaft auf und malt dann diese mit einem kleinen Pinsel darüber.

automatisch

Die meisten Programme bieten auch automatische Funktionen um diesem Phänomen Herr zu werden. Diese heißen dann "Staub und Kratzer entfernen" oder so ähnlich.
Es gibt auch spezielle Filter für digitale Fotos, z.B. "HotPixels Eliminator" von Mediachance.
Beim automatischen Entfernen muss man aber aufpassen, denn der Filter kann z.B. kleine Sterne oder Lichter nicht vom Rauschen unterscheiden. So kann es passieren, dass der Himmel plötzlich leer ist oder scharfe Konturen plötzlich verwaschen aussehen.
Da hilft dann nur manuelles maskieren des Bereichs in dem korrigiert werden soll und dann filtern. Bei hotpixeldingsbumm sollte man dann folgendermaßen vorgehen:

Beispiel: Blitz
Entfernung von Hotpixeln

mathematisch

Quellen im Netz:
www.puchner.org ist nicht für den Inhalt externer Internetseiten verantwortlich.

Eine weitere Möglichkeit ist, die Hotpixel herauszurechnen. Dies macht aber nur bei Aufnahmen Sinn, bei denn diese Pixel auf schwarzem Hintergrund auftauchen. Zum Beispiel bei Aufnahmen vom Sternenhimmel.
Für dieses Verfahren muss die Kamera schon Betriebstemperatur erreicht haben, da die Entstehung von Hotpixeln auch von der Temperatur des CCD abhängig ist.
Dazu wird direkt nach der Aufnahme noch ein Bild mit exakt denselben Einstellungen (Belichtungszeit, Blende, Empfindlichkeit usw.) gemacht, nur dass dann dabei die Linse komplett abgedeckt wird, z.B. mit dem Okularverschluss. So entstehen genau dieselben Hotpixel wie in der Aufnahme zuvor.
Nun kann man nachher am Rechner die Hotpixel vom abgedeckten Bild vom eigentlichen Bild abziehen und erhält dann ein Bild ohne Hotpixel. Die Nachteile dieses Verfahrens:

Macht man es so, kann man auch die Maske kopieren, im neuen Bild einfügen und dann entsprechend der Umgebungsfarbe übermalen.

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Rauschen

Das Rauschen, welches z.B. entsteht, wenn man digital mit einer hohen Empfindlichkeit fotografiert, kann man zwar nachträglich nicht 100% entfernen, man kann es aber zu mindest abschwächen.

Beispiel Auto Profile
Mit Auto Profile dem Rauschen auf der Spur

Dazu gibt es in vielen Bildbearbeitungsprogrammen mehrere Möglichkeiten. Welche die beste ist, hängt vom Motiv und dem Rauschen selbst ab.

Quellen im Netz:
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Die Methoden zur Rauschunterdrückung sind vor allem in den letzten Jahren stark weiterentwickelt worden, so gibt es eine ganze Reihe von Programmen, die sich nur auf die Entfernung von Rauschen aus Bildern spezialisiert haben. Dabei wird nicht ein allgemein gültiger Algorithmus auf alle Bilder angewandt, sondern entweder ein auf die Kamera abgestimmtes Profil verwendet, oder das zu bearbeitende Foto analysiert und das auftretende Rauschen gemindert.
Eines dieser Programme ist Neat Image, welches man für private Zwecke in einer leicht abgespeckten Version kostenlos nutzen kann.

original entrauscht
links original größer und rechts entrauscht größer
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